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Haltbarkeit von Baumhäusern

Ein gutes Baumhaus hält um einiges länger als eine Kindheit dauert. Wichtig ist dabei, dass die Holzteile vor dauernder Feuchtigkeit geschützt sind. Dazu ist nicht unbedingt ein Anstrich notwendig, denn wenn er schadhaft wird, lässt er möglicherweise Wasser ins Holz hinein aber nicht mehr heraus. Konstruktiver Holzschutz tut hier unter Umständen mehr. Damit ist gemeint, dass Holzkonstruktionen so ausgeführt werden, dass Teile entweder erst gar nicht nass werden oder, schnell trocknen können und Hirnholzflächen nicht dem Regen ausgesetzt sind.

Problemstellen für Witterungseinflüsse

Ganz besonders gefährdet sind Verbindungsstellen, da hier oft die Struktur des Holzes verletzt ist und naturgemäß Ritzen entstehen, in die Wasser eindringen und sich darin halten kann. Bei einem Baumhaus sind das unter anderem die Stellen, an denen der Unterbau am Baum angebunden ist, da bei entsprechend starkem Regen Wasser an den Ästen herunter laufen kann. Diese Stellen sollten öfter einmal überprüft werden, wobei man am besten gleich die ganze Unterkonstruktion einer Revision unterzieht. Ob ein Balken morsch ist, kann man wie beim Autoblech mit einem Schraubenzieher feststellen.

Übrigens hat sich für Holzkonstruktionen, die der Witterung ausgesetzt sind, neben Eichenholz auch das der Edel- oder Esskastanie bewährt. Diese Holzarten sind aber nicht billig. Eventuell verwendet man sie auch nur für die Unterkonstruktion, also die vier dicken Rundhölzer und, wenn vorhanden, die Stützpfosten. Wenn man dafür sorgt, dass das Holz trocken bleibt – dichtes, weit genug vorspringendes Dach, unter den Boden herunter gezogene Wände – hält aber auch hier einfaches Fichtenholz recht lange.

Volker Wollny
TEIL 6

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Kommentare von Lesern:

 
Barbara, Zürich:
02.04.2012 15:40
Darf ich hier bei Väterzeit auch als Frau schreiben? ;-)

Ich bin gerade dabei, meiner Tochter ein Baumhaus zu bauen, nachdem ich hier http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/177403.html in einem Artikel gelesen habe, wie wichtig Außenaktivitäten für Kinder sind (da geht es um Wildnis-Camps, man kann kostenlos reinlsen... hochinteressant!).

Deshalb habe ich mir in den Kopf gesetzt, in unserem Garten, selbst ein Baumhaus zu bauen und wollte einfach mal schnell danke sagen für die Hinweise. Der Baum (ein Ahorn) ist schon gesägt, jetzt kommen die nächsten Schritte.

Liebe Grüße
Barbara
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:
26.10.2011 18:13
scheiss zeichnung
SPAM :
21.10.2011 08:37
ICH FINDE ES H I L F T :DDDD
Ahahhaha :
21.10.2011 08:36
Danke hat echt geholfen
Marion aus Ellerdorf (bei Kiel):
08.10.2010 17:45
Erst einmal vielen Dank für die Tipps.
Wir werden ein ca. 200 x 200 cm großes Haus auf einer abgesägten 40 Jahre alten Tanne mit 4 schönen Ausläufern als Stützen bauen. Die Planungen sind jetzt abgeschlossen und die Ferien zum Bauen angefangen.
Liebe Grüße aus dem ganz hohem Norden.
Volker - Kassel:
26.11.2009 08:45
Hallo, Aurich,

wie weit ist denn der Abstand? Schreib doch mal deine eMail auf, dann meld ich mich mal! gruß, Volker
Aurich 01683 Nossen:
26.11.2009 00:23
wir haben 3 fichten auf dem Grundstück kann mir eventuell helfen wir verfahren können das Baumhaus zubauen?

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TEIL 6

Ein Jägerkniff für den Hochsitzbau


Wenn Sie Fichtenstangen aus dem Wald verwenden, brauchen Sie diese übrigens nicht vollständig zu schälen, sondern lediglich Streifen der Rinde zu entfernen. Das Holz trocknet trotzdem, aber langsamer, wobei es weniger arbeitet.

Buchtipp


David Stiles

Kleine Baumhäuser und Hütten


Ökobuch, 2008
ISBN: 978-3-936896-17-6
12,95 Euro

Weitere Infos von Volker Wollny


Holz als Werkstoff


selbstversorger-blog.over-blog.de

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