Hochbett selber bauen |
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 Bild: Abbildung 1
Im Kinderzimmer ist Platz immer rar, denn dort wird nicht nur geschlafen, sondern auch gelernt, gespielt und getobt. Da ist es eine feine Sache, wenn man das Schlafen mit einem Hochbett, selber gebaut, „nach oben verlegen“ kann und so etwa zwei Quadratmeter zusätzlichen Platz gewinnt. Ein Hochbett zu bauen ist gar nicht so schwer. Am besten hängt man eine solche Konstruktion an die Wand an, am allerbesten in einer Zimmerecke, denn dort hat sie nur ein frei stehendes Bein und hält am sichersten. |
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Ein Hochbett von Wand zu Wand |
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Besonders einfach wird es, wenn das Zimmer so schmal ist, dass ein normales Bett (annähernd) von Wand zu Wand reicht. Dann muss man im Prinzip lediglich an jeder Wand ein Kantholz (60 x 60 mm) als Konsole festdübeln, zwei Längshölzer der gleichen Stärke darauf festschrauben, auf die der Bettrost kommt und ein Seitenbrett anbringen. Sie können die Konsol- und Längshölzer auch auf Gehrung (d.h. im 45-Grad-Winkel) schneiden, dann ist alles auf gleicher Höhe und der Bettrost liegt auch am Kopf- und Fußende auf.
 Bild: Abbildung 2 |
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Das Seitenbrett machen Sie am besten aus einer 50 cm breiten und 28 mm starken Möbelbauplatte (wird manchmal auch als Leimholztafel bezeichnet). Wenn Sie Lust haben, können sie dieses Seitenbrett mit der Stichsäge aussägen wie bei einer Schiffskoje, so wie das in Abb. 1 angedeutet ist. Befestigen sie das Brett an Kopf- und Fußende jeweils auch an der oberen Ecke, damit es nicht außen gebogen werden und abbrechen kann. Nehmen Sie dazu entweder einen kleinen Eisenwinkel oder dübeln Sie eine senkrechte Latte an die Wand, an der sie das Seitenbrett festschrauben können.
Die moderne Dübeltechnik in Ehren, aber eine Dübelung hält nur so gut wie die Wand, in welcher der Dübel steckt. In Stahlbeton und Mauerwerk aus Vollziegeln (wenn man keine Fuge trifft) halten Dübel bombensicher – wenn man alles richtig macht. Seit über 50 Jahren baut man aber mit Hohlblocksteinen und hier ist das Dübeln Glückssache, genauso wie bei alten Häusern auf dem Land, die nicht selten aus Feldsteinen mit dicken Lehmfugen oder aus luftgetrockneten Lehmziegeln sind. Am besten unterbauen sie daher die Konsolen wie in Abb.1 gezeigt an den Ecken des Betts mit senkrechten Hölzern, die Sie ebenfalls an die Wand dübeln (Abb. 2 und 3). Die leiten die Last sicher in den Fußboden und haben den zusätzlichen Vorteil, dass man daran eventuelle Einbauten unter dem Bett, einen Schreibtisch etwa, festmachen kann.
Auch wenn das Kinderzimmer breiter ist als ein Bett lang, kann man von Wand zu Wand bauen. Dann gibt es am Kopf- oder Fußende des Bettes oben eine Ablage für Wecker und Buch, darunter baut man zum Beispiel ein Schrankabteil wie das in Abb. 4 (nächste Seite) dargestellt ist. Wenn die Ablage sehr breit geraten würde, kann natürlich auch oben einen Teil für den Einbau eines Schrankes nutzen.
 Bild: Abbildung 3 |
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TEIL 1
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Fadi:
05.07.2011 18:50
Handwerker (wie Flaschnereien, Rohrreinigung, Maler, Messtechniker) sollten billiger werden
Marie-Anne, Eltville:
13.11.2010 15:09
die Beschreibung ist sehr hilfreich, vielen Dank!
Karsten Knigge, väterzeit-Redaktion:
16.12.2009 10:30
Hallo,
da es beim Hochbettbau immer wichtig ist, sich an die vorhandenen Gegebenheiten (Höhe der Decke, Beschaffenheit der Wände, Aufstellungsort etc.) anzupassen, haben wir keine fertige Anleitung mit Materialliste gemacht sondern unser Autor hat einen allgemeinen Artikel geschrieben, der einem beim Planen helfen soll. Alternativ kann man aber auch fertige Bausätze im Baumarkt kaufen - ist für ungeübte Bauherren vielleicht zunächst einfacher. Da ist dann schon jedes Loch vorgebohrt.
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15.12.2009 17:42
Ich bin eine Oma aber kann gut bauen , nun möchte ich den "zuständigen" Papa animieren. Suche Bauanleitung mit Material angaben.E.D.
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