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Das Kind im Elternbett

Gehört das Baby ins Elternbett? - Die Meinungen sind grundverschieden
Bild: Kzenon - Fotolia.com

Gehört das Baby ins Elternbett? Bei kaum einer Frage gehen die Meinungen von Eltern derart auseinander. Die einen sagen: auf jeden Fall! Das braucht das Kind, und uns erleichtert es das Leben. Natürlich nicht, sagen die anderen. Das Baby soll von Anfang an lernen, in seinem eigenen Bettchen zu schlafen. Außerdem wollen wir unsere Ruhe und Intimsphäre haben. Und was davon ist nun richtig?


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Das kann und wird dieser Beitrag nicht beantworten. Denn hier muss jeder selbst seine Position zu finden. Kind im Elternbett: Was spricht dafür und was dagegen.

Gehört das Thema Sex und Kuscheln der Vergangenheit an, sobald ein Kind im Elternbett einzieht?



Traute, ungestörte Kuschelstunden… wo sind sie geblieben? Denn mit dem Kind hat auch die Mutter im Elternbett Einzug gehalten – die Partnerin als Geliebte hat vorübergehend ausgecheckt. Aber das Liebesleben hat sich wahrscheinlich sowieso den veränderten Umständen angepasst. Ob man jedoch seinen zweisamen Vergnügungen weiterhin nachkommen will und kann, wenn gleich daneben ein schlafendes Kind liegt, muss jeder für sich herausfinden.
Eine Alternative bleibt dem Elternpaar in dieser Zeit: sich einen anderen gemütlichen Ort für ungestörte Minuten zu schaffen, z.B. eine Matratze im Wohnzimmer, auf der tagsüber die Kinder toben können – und abends die Eltern. Ein Ortswechsel raus aus dem Familienbett kann mitunter auch sehr inspirierend für das Liebesleben sein.

Fühlt sich das Kind geborgener, wenn es im Elternbett schläft?



Ein Baby bekommt schnell existenzielle Angst. Wacht es nachts auf, ist es orientierungs- und absolut hilflos. Welche Panikgefühle müssen da aufkommen, wenn es allein in seinem Bettchen liegt? Spürt es aber die Wärme seiner Eltern, riecht Mama und Papa und hört ihre ruhigen Atemzüge dicht neben sich, dann stehen die Chancen gut, dass es sich nicht erst richtig wach schreit. Viele Säuglinge lernen vom Verhalten der Eltern den Tag-Nacht-Rhythmus und alleine wieder einzuschlafen, ohne gewiegt oder angelegt zu werden.

Werden mit dem Kind im Elternbett die Nächte unruhiger?



Wenn das Kind im selben Bett wie Mama und Papa schläft, kann das ein enormer Standortvorteil sein. Für die Eltern ist es sehr viel leichter, die Nachtbetreuung zu überstehen. Denn egal, ob das Kind in der Wiege im selben oder im Nachbarzimmer schläft – oder eben nicht schläft –, aufstehen muss man in jedem Fall. Es sei denn, das Kind ist bereits da. Die meisten Babys landen sowieso spätestens beim zweiten Mal Schreien im Elternbett. Anstrengend wird es dann, wenn dieses Bett zu klein ist.

Worauf muss man achten, wenn das Kind im Elternbett schläft?



Regel Nr. 1 für entspanntes Schlafen: Jeder sollte genug Platz zur Verfügung haben! Zusammenrutschen und kuscheln kann man dann immer noch. Prinzipiell hilft dabei z.B. ein Matratzenlager auf dem Boden; eleganter funktioniert es mit einem Beistellbettchen, das ohne Trenngitter und auf derselben Matratzenhöhe direkt am Elternbett angebracht werden kann. Ist das Bettchen mindestens ein Meter lang, kann das Kind auch noch mit zwei Jahren darin schlafen. Liegen Neugeborene in der Mitte des Elternbetts, fühlen sie sich bestimmt wohler, wenn die Besucherritze abgedeckt ist.
Teil 1

Kind im Bett - Sexverbot

Mehr Geborgenheit

Teil 2

Erstickungsgefahr?

Wann sollte das Kind aus dem elterlichen Bett ausziehen?

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Weiterführende Links

Das Kind muss ins Bett! www.das-kind-muss-ins-bett.de setzt sich pro Familienbett und leicht polemisch mit dem Thema auseinander.

www.psy-mayer.de
Auf dieser Seite bezieht der Diplom-Psychologe Stephan Mayer zum Thema Kind im Elternbett Stellung.

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www.babybay.de
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Dr. William Sears, Kinderarzt und Professor für Kinderheilkunde, ist selbst Vater von sieben Kindern. Da ihm der simple Rat missfiel, Kinder nachts weinen zu lassen, damit sie lernen, allein einzuschlafen, suchte er nach besseren Alternativen und zog dabei auch erfahrene Mütter zu Rate.
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