Künstliche Befruchtung |
 |
Bild: Sven Hoppe - Fotolia.com In Deutschland bleibt jedes siebte Paar ungewollt kinderlos. Mitunter haben Paare mehr als ein Jahr Wartezeit hinter sich, ohne das sich der erhoffte Nachwuchs einstellt. Wenn natürliche Methoden zur Schwangerschaft und gewissenhafte Planung des Eisprungs nicht helfen, sind Verzweiflung und Kummer meist sehr groß. Künstliche Befruchtung bedeutet dann für viele Paare die letzte Hoffnung ein Kind auf natürlichem Weg auszutragen. Worin liegen die Ursachen für Unfruchtbarkeit und welche Methoden der künstlichen Befruchtung sind heute möglich? |
 |
|
|
 |
Ursachen der Unfruchtbarkeit
Bleibt ein Paar kinderlos, sind die möglichen Ursachen bei Mann und Frau gleich verteilt. Sie liegen, nach Aussagen von Experten, zu 40% bei den Männern und zu 40% bei den Frauen. In 20% der Fälle sind beide Partner unfruchtbar.
Die Gründe einer Unfruchtbarkeit sind vielfältiger Art. In vielen Fällen verhindern organische Ursachen eine Schwangerschaft. Mitunter spielen aber auch psychische Faktoren eine Rolle.
Unfruchtbarkeit bei Frauen
Bei Frauen können hormonelle Störungen, Stress, psychische Probleme, verschlossene Eileiter, Myome oder die Undurchlässigkeit des Gebärmutterhalses Ursache für ungewollte Kinderlosigkeit sein. Ebenso möglich ist, dass eine Endometriose, eine Versprengung der Gebärmutterschleimhaut, die Schwangerschaft verhindert. Nach Schätzungen von Experten leidet jede fünfte Frau darunter.
|
 |
|
|
 |
Unfruchtbarkeit bei Männern
Bei Männern ist die Unfruchtbarkeit in erster Linie auf die schlechte Qualität oder geringe Quantität des Spermas zurückzuführen. Gelegentlich verhindern Erektionsstörungen den Geschlechtsakt selbst. Seltener diagnostiziert werden verschlossene Samenleiter.
In manchen Fällen hilft schon eine hormonelle Stimulation oder ein operativer Eingriff, um die Probleme zu beseitigen, die eine natürliche Befruchtung verhindern. Bleiben diese Maßnahmen ohne Erfolg, ist die künstliche Befruchtung meist die letzte Möglichkeit ein Kind normal auszutragen. |
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
Katharina:
22.11.2011 09:22
Ich bin zufällig auf Ihre Seiten gestossen und war sehr erfreut zu sehen, dass es solch eine Seite auch für (werdende) Väter gibt. Ich werde diese Seite auf jeden Fall meinem Mann empfehlen. Sehr ärgerlich aufgestoßen ist mir allerdings ein Detail in Ihrem Artikel zur künstlichen Befruchtung. Abgesehen davon, dass der Begriff künstliche Befruchtung grundsätzlich nur auf die ICSI und nicht auf die IVF zutrifft und damit als Gesamttitel ungeeignet ist, halt ich die genannten Gründe bei der Frau für Unsinn in diesem Zusammenhang. Weder Stress noch psychische Probleme behindern eine IVF oder ICSI. Tatsächlich kann sich Stress auf den Hormonhaushalt auswirken, allerdings auch beim Mann. Als Selbstbetroffene ärgere ich mich über die Verbreitung von Halbwahrheiten Ungenauigkeiten zu diesem sensiblen Thema und erwarte eine gute Recherche.
|
 |
|