Gut verheiratet |
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 Bild: Katharina Levy - photocase.com
Die Ehe macht Männer zu besseren Menschen. Was Frauen immer schon wussten, hat nun die Wissenschaft bewiesen: Verheiratete Männer sind weniger aggressiv. |
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Frauen haben es zumindest immer schon geahnt: Durch die Ehe wird der Mann zahmer. Aber können sie sich den Orden, den wilden Hengst domestiziert zu haben, wirklich an die Brust heften?
Eine neue Veröffentlichung eines Psychologenteams in den Archives of General Psychiatry gibt dieser Sicht nur teilweise Recht. Die Forscher der Michigan State University befragten über 280 männliche Zwillingspaare in mehreren Wellen, mit 17, 20, 24 und 29 Jahren. Sie wurden jeweils getestet auf Aggression und Reizbarkeit, Lügen und begangene Straftaten. Am besten schnitten diejenigen ab, die im Alter von 29 Jahren verheiratet waren. |
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Böse Buben heiraten nicht
Die meisten hatten allerdings erst geheiratet, als sie zwischen 24 und 29 Jahre alt waren. Und sie waren vorher schon deutlich seltener sozial auffällig geworden. Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass eher antisozial eingestellten Männer weniger Lust auf dauerhafte Beziehungen haben und zusätzlich schlechtere Chancen bei Frauen – jedenfalls bei denen, die an einer Ehe interessiert sind.
Bei den über 24-jährigen Verheirateten verbessert sich das Sozialverhalten deutlich gegenüber den anderen Gruppen. Weswegen die Forscher glauben, dass die Ehe antisoziales Verhalten weiter mindert. Vermutlich sei aber das gesamte soziale Umfeld für die positive Entwicklung verantwortlich, nicht nur die Ehefrau.
Ralf Ruhl
Quelle:
archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/abstract/67/12/1309 |
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