Zickende Schwangere |
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Merkwürdige Essgelüste, gelegentliche Übelkeit und jede Menge Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft können die Beziehung des Paares auf eine harte Probe stellen. Was tun, wenn die Schwangere zickt? Drei werdende Väter berichten von ihren Erfahrungen. |
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Von außen gesehen passiert nicht viel in den ersten Monaten der Schwangerschaft. Der Bauch hat noch Normalmaß, das Leben geht weiter wie bisher. Doch der sich schnell und stark ändernde Hormonspiegel im Körper der Frau hat deutliche Auswirkungen auf ihre Befindlichkeit Stimmungsschwankungen sind an der Tagesordnung. Was ihre Partner deutlich zu spüren bekommen.
Malik, 29, IT-Berater, spürt Veränderungen in den Essgelüsten seiner Frau. Aber nicht nur die krude Zusammenstellung von eingelegten Gurken und gefüllten Keksen macht ihm zu schaffen. „Sie ist viel anhänglicher und wird sauer, wenn ich mal eine halbe Stunde später nach Hause komme. Oft fragt sie, wie ich mich fühle – und nimmt das sofort zum Anlass, von ihrer Befindlichkeit zu berichten.“ Und Gerd, 34, Physiotherapeut, berichtet: „Sie läuft manchmal mit so einem Hundeblick herum. Das heißt, sie will was. Aber was? Dass sie will, dass ich ihr die Wünsche von den Augen ablese, nervt schon ziemlich.“
Keifen ohne Grund
„Ich kann ihr gar nichts mehr recht machen“, beklagt sich Thomas, 38, Tischlermeister. „Berührungen, die sie sonst mochte, sind ihr unerträglich. Am nächsten Tag will sie wieder genau das. Ich weiß nicht, woran ich mit ihr bin.“ Malik erzählt von wahren Heulorgien am Telefon: „Morgens war sie noch gut drauf und voller Elan, mittags rief ich an und hörte nur Schluchzen und Weinen am Telefon, wenn ich abends nach Hause kam, war alles in bester Ordnung.“
„Neulich hat sie mich angekeift, ohne ersichtlichen Grund“, sagt Thomas. Da habe ich zurückgeblafft und sie auf den Pott gesetzt. Ich habe ihr gesagt, was ich alles tue im Haushalt, wie ich das Kinderzimmer einrichte und Sachen baue, dass ich arbeite und das Geld ranschaffe. Da fing sie an zu weinen, sie wüsste ja, was sie an mit hat und dass sie manchmal ungerecht und launenhaft sei.“ Am nächsten Tag haben sie das Thema noch einmal aufgegriffen. Thomas war wichtig, ihr klar zu machen, dass er ihr nicht grundsätzlich böse sei. „Sie hat gesagt, es war gut für sie zu sehen, dass ich so stark bin und Position beziehe.“ |
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TEIL 1
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