Futterhäuschen für Amsel, Drossel, Fink und Meise |
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 Bild: Volker Wollny
Hilft durch den Winter und ist eine tolle Beobachtungsstation: Ein Futterhäuschen für Vögel. Wir zeigen, wie Sie es leicht selber bauen können und wie Sie es am besten aufstellen. |
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Nur selten ist es notwendig, Vögel im Winter zu füttern – es schadet ihnen aber auch nichts. Vor allem ermöglicht ein Futterhäuschen die Beobachtung der gefiederten Sänger. Daher sollte man es so aufstellen, dass man es von einem bequemen Beobachtungsplatz am Fenster gut ihm Blick hat, ohne selbst gesehen zu werden. Es kann ruhig so weit entfernt sein, dass es bereits im Schärfebereich eines Fernglases liegt: Man sieht auf diese Distanz auch mit dem bloßen Auge das Wichtigste und kann mit dem Glas Einzelheiten gut erkennen. Wenn dann noch ein gutes Bestimmungsbuch bereit liegt, können die Kids samt Papi und natürlich auch Mami einen großen Teil unserer heimischen Vogelwelt bequem vom warmen Zimmer aus kennenlernen.
Das Kernstück unserer Beobachtungsstation, das Futterhäuschen, selbst zu bauen ist kein großes Problem. Und es hilft sparen: In Bau- oder Gartenmärkten werden teilweise unverschämte Preise für ein paar zusammengetackerte Brettchen verlangt. |
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Das Material
Vogelhäuschen sind klein. Daher werden passionierte Holzbastler das passende Material in ihrer Restekiste finden. In der Schreinerei wird man mit einem Obulus für die Kaffekasse hinkommen; spendet ein Freund das Material, kann man ihn ja auf ein Bier und eine Currywurst mit Pommes einladen.
Das größte Stück ist die Grundplatte. Sie sollte etwa 47,5 mal 30 cm groß sein, die genauen Maße können sich nach dem richten, was man zur Hand hat. Eine Grundfläche von 50 mal 35 cm ist ein guter Anhaltspunkt für die Größe des fertigen Futterhäuschens. Eine größere Platte kann man an der offenen Giebelseite als eine Art Landeplatz über den überdachten Teil vorstehen lassen. Als Material kommen gewöhnliche Brettchen in Frage, am besten wasserfestes Leim- oder Sperrholz. Wenn man für die Grundplatte nichts hat, was breit genug ist, kann man sie auch aus mehren schmalen Brettstückchen bauen, die man mit Querlaschen verbindet. |
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Der Bau
Zu Anfang ein Tipp zum Anzeichnen der Maße: Bei Holzarbeiten kommt man am besten zurecht, wenn man nicht von vornherein abmisst und mit dem Maßstab anreißt, sondern die Werkstücke „nach der Natur“ anzeichnet. Man hält das Rohteil an die Stelle, wo es hinpassen soll und zeichnet dort an. Damit spart man den Umweg über Zahlenwerte ein und vermeidet die darin lauernden Fehlerquellen.
Gehen Sie beim Bau von der Grundplatte aus. Sie sollte rechtwinklig zugeschnitten sein. Als nächstes machen Sie die Umrandung für die eine Giebelseite. Die andere Seite bleibt ohne Umrandung. Dann kommen die Vögel leichter in das Häuschen und es bleibt kein Wasser darin stehen, vor allem, wenn Sie es mit ein klein wenig Gefälle zur offenen Seite hin aufstellen.
Die Länge des Umrandungsholzes ergibt sich aus der Breite des Grundbrettes: Einfach nach diesem die Länge markieren und dann rechtwinklig anreißen (Anschlagwinkel oder notfalls Geodreieck). Vorher bitte sicherstellen, dass auch das andere Ende der Latte rechtwinklig ist, erforderlichenfalls Säge benutzen. Wenn auch die absoluten Längen bei den Hölzern keine Rolle spielen, sollten Sie auf rechtwinklige Schnitte und gleiche Längen achten, damit nachher alles schön zusammenpasst. |
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TEIL 1
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