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Gut vorbereitet für den Ernstfall

Der Erste-Hilfe-Kasten sollte imm griffbereit liegen
Bild: Lionel Valenti-Fotolia.com

Wie schnell ist es passiert. Ein Augenblick der Unachtsamkeit, eine unerwartete Bewegung und das Baby purzelt vom Wickeltisch. Spätestens wenn es anfängt zu laufen, eckt es ständig irgendwo an, holt sich Prellungen, Beulen und Schürfwunden. Häufig verdrängen Eltern den Gedanken, ob sie im„schlimmsten“ Fall wirklich helfen könnten.

Erst wenn es zu einem größeren Unfall kommt, das Kind sich verbrüht, verschluckt, etwas Giftiges isst oder eine tiefe Platzwunde erleidet, stellen sie fest, dass sie darauf überhaupt nicht vorbereitet sind. Sorgen Sie daher für den Notfall vor:
  • Besuchen Sie einen Erste-Hilfe-Kurs. Es gibt spezielle Kurse (z.B. Familienbildungsstätte), die ganz auf Sofortmaßnahmen für Hilfe am Kind zugeschnitten sind. Dort lernen Sie neben Wundversorgung und Wiederbelebungsmaßnahmen u.a. auch, bei Fieberkrämpfen oder Pseudokrupp Anfällen richtig zu handeln. Bei väterzeit finden Sie den passenden Kurs in der Rubrik „Erste Hilfe".
  • Platzieren Sie an einer gut sichtbaren Stelle einen Zettel mit den wichtigsten Telefonnummern: Rettungsleitstelle (fast überall 19222), Feuerwehr (bundesweit 112), Giftnotruf, Kinderarzt (dienstlich und privat), Apotheke.
  • Informieren Sie sich über den Weg zur nächsten Kinderklinik. Legen Sie sich einen kleinen Erste-Hilfe-Kasten an und bewahren Sie ihn griffbereit auf.
  • Trainieren Sie in Situationen mit kleineren Unfällen, ruhig zu
    bleiben. Das ist im Notfall das Wichtigste. Sind die Eltern panisch, kann sich die Angst des verletzten Kindes bis zum Schockzustand steigern.
  • Lassen Sie Ihr Kind (selbst wenn Sie Impf-Skeptiker sind) gegen Tetanus impfen. Sie schützen es vor dem lebensgefährlichen Wundstarrkrampf.

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Kommentare von Lesern:

 
Dieter Fischer Landsberg:
21.03.2012 16:12
Die neue Notrufnummer der "intigrierte Leitstelle "lautet:
112

Bitte nicht mehr die alte 5 stellige Rufnummer benutzten, da sie Nachteile hat.
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