Oma und Opa an Bord! |
 |
 Bild: katyushenka@photocase.de
Eltern wollen nur kurz für die Kindererziehung eine Auszeit nehmen. Zur Betreuung suchen sie vor allem bei den Großeltern Unterstützung. Und: Väter und Mütter haben ähnliche Vorstellungen vom Familienleben, so das Ravensburger Elternsurvey. |
 |
|
|
 |
Wie zufrieden sind Eltern?
1000 Väter und 1000 Mütter mit mindestens einem Kind wurden durch eine Wissenschaftlergruppe um Deutschlands profiliertesten Familienforscher, Prof. Hans Bertram von der Humboldt-Universität Berlin befragt. Es ging um die Lebenszufriedenheit von Müttern und Vätern – denn wenn es den Eltern gut geht, können sie den Kindern auch ein gesundes Aufwachsen und gute Bildungschancen ermöglichen, so die Annahme.
Daher wurde das Wohlbefinden in den Bereichen Materielle Situation, Erwerbsleben, Bildung, Gesundheit, familiäre und außerfamiliäre Netzwerke und Familienpolitik untersucht. Was die Forscher erstaunte: Familien sind nicht so auf sich und ihre kleine Welt konzentriert, wie sie angenommen hatten und wie es dem allgemeine gesellschaftlichen Familienbild entspricht.
Unterstützungsfaktor Nummer eins sind die Großeltern. Sie werden nicht nur bei Notfällen herbeigerufen, sondern sind auch im normalen Alltag präsent. Interessanterweise sowohl mit betreuender Unterstützung als auch mit freundschaftlich-elterlichem Rat. Ob das Kind einen Platz im Kindergarten hat, ist dabei egal, Oma und Opa werden nicht als „Krippenersatz“ angefordert. |
 |
|
|
 |
Ausufernde Arbeitszeiten
Den Grund sehen die Forscher in den ausufernden Arbeitszeiten, die oft nicht leicht zu planen sind und die von den Öffnungszeiten der Kindergärten nicht abgedeckt werden. Doch hier sind nicht nur Großeltern, sondern auch befreundete Familien im Einsatz.
Mütter und Väter unterscheiden sich nicht darin, mit wem sie zusammen am Tisch sitzen wollen und mit wem sie Probleme besprechen. Doch grundsätzlich nennen die Mütter hier mehr Personen als die Väter. Auf die Familie können sich alle grundsätzlich verlassen. Doch auch die Paarbeziehung ist den Eltern wichtig; die persönlichen Bindungen beziehen sich vor allem auf die Kinder und den Partner. Der ist übrigens auch den allein Erziehenden wichtig: Vor allem die ledigen Mütter finden Unterstützung in Rat und Tat bei einem Partner. |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
TEIL 1
|
Bisher wurden noch keine Kommentare abgegeben.
|
 |
|