Kinderarmut |
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 Bild: photocase-time
Bundesjugendkuratorium fordert wirksames Handeln
Die Kinderarmut in Deutschland ist im letzten Jahrzehnt leicht angestiegen – trotz aller politischen Absichtserklärungen. |
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Zu diesem Schluss kommt das Bundesjugendkuratorium (BJK) in seiner neuen Analyse. „Armut in einem reichen Land wie der Bundesrepublik Deutschland verletzt nicht nur die Rechte der betroffenen Kinder auf einen seiner Entwicklung angemessenen Lebensstandard. Auch ihre Chancen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Möglichkeiten sich zu entfalten, sind nachhaltig eingeschränkt“, erklärt Dr. Claudia Lücking-Michel, Vorsitzende des BJK.
Dieses Problem grundsätzlich angehen kann vor allem eine Maßnahme: Arbeit für Mütter und Väter! Teilzeit- und Beschäftigung zu Niedriglöhnen bringt hier lauf BJK jedoch keine Verbesserung.
Ehegattensplitting ist hinderlich
Das BJK wendet sich auch gegen das steuerpolitische Instrument des Ehegattensplittings. Es sei der Integration in den Arbeitsmarkt eher hinderlich, da die Vorteile am höchsten sind, wenn einer der Partner kein Einkommen hat. Und das ist meist die Frau. Das BJK fordert daher eine Individualbesteuerung, die gleiche steuerliche Anreize für beide setzt.
Außerdem solle man den Kinderzuschlag ausweiten, meint das BJK. So könne man zu einer Grundsicherung für Kinder gelangen, die abgekoppelt ist vom Erwerbsstatus der Eltern und orientiert ist am Bedarf der Kinder.
Ralf Ruhl
August 09
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W.Keller, Speyer:
27.09.2011 11:05
"Kinderarmut" sollte das Unwort des Jahres 2011 werden !!!
Kinder brauchen verantwortlich handelnde erwachsene Vorbilder die Eltern heißen.
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