Schmerzbehandlung bei der Geburt |
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 Bild: Still Representation - Fotolia.com
Wie werden die Schmerzen der Mutter unter der Geburt gelindert? Das Paar sollte die Alternativen vorher gemeinsam abwägen. Wir nennen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden. |
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Eine Geburt ist mit Schmerzen verbunden. Das ist eine Erfahrung, die auch Sie ganz direkt betreffen kann: Manche Mütter beschimpfen den Vater während der Geburt. Denn in ihrer Verzweiflung machen sie ihn für die Schmerzen verantwortlich. Oder sie drücken während der Wehen seine Hand so stark, dass er glaubt in einen Schraubstock zu fassen.
Aber auch von diesen direkten Erfahrungen abgesehen sollten Sie sich mit dem Thema Schmerzlinderung befassen. Der Vater ist während der Geburt der „Anwalt“ der Mutter. Sie müssen gegenüber Hebammen und Ärzten ihre Wünsche für die Behandlung vertreten. Dabei sollten Ihnen die Gründe für Ihre Entscheidungen vollkommen klar sein. Nur so gewährleisten Sie, dass alles im Sinne der Mutter verläuft – und in Ihrem Sinne.
Natürliche Methoden vermeiden Nebenwirkungen
Zuerst sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Schmerz vollständig abstellen möchten. Auf den ersten Blick wird diese Frage schnell mit „ja“ zu beantwortet. Aber wenn am Ende der Geburt der Schmerz nachlässt und das Kind endlich da ist, erlebt die Mutter eine besonders große Endorphinausschüttung. Dieser emotionale „Kick“ lässt die vorangegangenen Schmerzen schnell unwichtig erscheinen. Forschern zufolge verstärkt diese „Belohnung“ auch die Bindung zwischen Mutter und Kind. Viele Frauen berichten, dass es sich dabei um eines ihrer schönsten Erlebnisse handelt. Das bleibt aber aus, wenn Sie den Schmerz komplett abschalten.
Daher empfehlen die meisten Ärzte und Hebammen, die Schmerzen zu akzeptieren und „mit den Wehen zu arbeiten“. Diese werden dabei durch „Veratmen“ gelindert. Wie das geht und wie Sie ihre Partnerin dabei unterstützen können, lernen Sie im Geburtsvorbereitungskurs. So können Sie eventuell ganz auf Medikamente verzichten. Das hat den Vorteil, dass Nebenwirkungen ausgeschlossen sind. Manche pharmazeutischen Schmerzmittel können zu Gesundheitsbeeinträchtigungen bei Mutter oder Kind führen.
Bei der natürlichen Schmerzlinderung hat der Vater eine wichtige Rolle. Eine Vorraussetzung ist die Fähigkeit der Mutter, sich entspannen zu können. Sie müssen also während der Geburt dafür sorgen, dass sich Ihre Partnerin nicht ängstlich fühlt. Das gelingt nur, wenn sie Ihnen vertraut. Auch darum ist es wichtig, dass Sie die Frage der Schmerzlinderung schon in den letzten drei Monaten vor der Geburt offensiv angehen. |
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