Das neue Haus |
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Viele Expatriates wollen bereits vor dem Umzug eine Wohnung bzw. ein Haus am neuen Lebensmittelpunkt haben, um nicht erst wochen- oder monatelang im Hotel leben zu müssen. Vor allem Kinder wissen es zu schätzen, wenn sie schnell wieder ihr eigenes Zimmer beziehen können und wenn sich zu Hause auch wie zu Hause aussieht, so riecht und sich danach anfühlt.
Das gilt ebenso für die Stadt in der man ankommt. Je schneller man diese mit den Kindern erkundet, sich „seine“ Wege – zur Schule, zum nächstgelegenen Spielplatz oder zum Schwimmbad – definiert, desto eher wird sich ein heimatliches Gefühl einstellen.
Und schließlich heißt Umzug auch, sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen – für die Kinder ebenso wie für die Eltern. Der wichtigste Ort, um Bekanntschaften zu machen, sind der Kindergarten oder die Schule der Kinder. Nirgendwo sonst ist es möglich, binnen kürzester Zeit Anschluss zu finden. Die Lebenssituation von Auswanderern ist ähnlich und nahezu jeder freut sich über einen weiteren Kontakt zum Erfahrungsaustausch – und über einen potenziellen neuen Spielkameraden für das eigene Kind.
Daneben existieren in nahezu allen Ländern Vereine und Treffen von deutschsprachigen Ausländern und werden sowohl von privater Seite als auch von offiziellen Vertretungen organisiert. Eines haben sie alle – ob Deutsche Vereine, Kulturinstitute oder Schwimmtreffs von Müttern mit Kleinkindern – sie bringen Menschen zusammen und bringen neben ein paar unterhaltsamen Stunden zumeist auch jede Menge guter Tipps und Erfahrungsberichte. |
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Als Hausmann in Polen
Was im Auswanderer-Alltag oft zu kurz kommt ist die Frage, wie sich das Leben des begleitenden Partners, der ja zumeist keinen Job vor Ort und damit auch kaum die Chance auf soziale Kontakte hat, gestalten soll. Und das führt sehr oft dazu, dass das Leben in der neuen Heimat nicht immer so reibungslos verläuft, wie es erwartet wurde. Das belegen Studien und – auch – die persönliche Erfahrung des Autors, der seiner Frau nach Polen gefolgt ist.
Für den Expat-Mann, der sich für den Rollentausch entscheidet und als Vollzeit-Hausmann und Vater tätig ist, brechen keineswegs „paradiesische Zeiten“ an. Wobei es nicht in erster Linie die Familienorganisation ist – die war auch davor schon Teil des Alltags – sondern vielmehr das regelmäßig auftretende Gefühl des „Eingesperrtseins“ – vor allem bevor unser Sohn den passenden Kindergarten gefunden hatte.
Für den Partner ist es meist noch schwerer Anschluss zu finden. Der Grund dafür ist simpel: in aller Regel sind die begleitenden Partner Frauen, ein „Nur“-Hausmann und Vater ist ein exotisches Wesen. Und findet schwer Zugang zu den diversen Treffen und Gruppen, die üblicherweise von den Expat-Müttern organisiert werden.
Ein längerer Aufenthalt im Ausland kann für die ganze Familie gewinnbringend sein. Vorausgesetzt, die Vorbereitung erfolgt gründlich und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Familienmitglieder.
Herbert Dietrichstein |
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TEIL 3
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TEIL 3
Webseiten für Auswanderer und ihre Kinder |
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www.ori-and-ricki.net/
Webseite für Auslandskinder und solche, die es noch werden (wollen)
www.ifim.de
Expat-Webseite mit Länderinfos, Fragen zu Vorbereitung, Kinder im Ausland, Rückkehr u.v.m.
www.wohin-auswandern.de
Zahlreiche Infos zum Thema, wie z.B. Ländervergleiche, Erfahrungsberichte
www.deutsche-im-ausland.org
Kontakte, Adressen, Informationen rund um den Globus
Besonders für Väter interessant:
sahd.meetup.com
Kontakte zu „stay-at-home-dads“ weltweit (vorwiegend Nordamerika)
www.expatwomen.com
eine der zahlreichen Webseiten, die eine Vielzahl an Infos und Kontakten zum Thema Expat und Kinder bieten. Auch für Väter eine wertvolle Informationsquelle. |
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Webseiten zu Schule & Co |
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Deutsche Schulen im Ausland finden Sie über die Deutschen Botschaften (für eine Liste aller Vertretungen www.auswaertiges.amt.de) oder über www.auslandsschulen.de
www.sprachhexen.com
Tipps und Hilfe für deutschsprachige Kinder, die im Ausland ihre Muttersprache erhalten wollen |
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