Kein Therapeut und keine Therapie kann die Schwierigkeiten im Beziehungsleben so einfach aus dem Weg räumen. Doch therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, den nächsten kleinen Schritt und die Richtung zu finden, in die es weitergeht. Die drängenden Probleme in Partnerschaften lösen sich selten spontan auf. Stattdessen aber lernen die Paare mit diesen Herausforderungen zu leben und zu lernen.
Es ist immer gut, ein Anliegen mitzubringen. Das heißt, selbst eine Vorstellung zu haben, was das Ziel sein soll. Je konkreter je besser. Wenn dieses Anliegen klar ist, wird es möglich mit dem Thema zu arbeiten. Worum es eigentlich geht und was Thema ist, wird aber häufig auch erst während der Therapiesitzungen deutlich.
Ziel der Paartherapie ist es nicht bloß irgendwie Partnerschaften zu retten. Mann und Frau können lernen zu sehen, was sie im Zusammenleben mit dem Partner lernen können und müssen und dabei ganz konkrete Hilfestellungen bekommen. Im besten Fall gelingt es gemeinsam eine Atmosphäre der Kooperation und gegenseitigen Unterstützung zu kultivieren. Eine Therapie kann dazu nur Anstöße liefern. Die Arbeit muss jeder selbst tun.
Paartherapie bietet Unterstützung in Krisenzeiten und Anstöße zur kontinuierlichen Arbeit an der Beziehungsqualität. Das ist die gute Nachricht! Und die Schlechte? Die Arbeit muss jeder selbst machen.