Aufstellen der Ständer |
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Wenn man den Ständer aufstellt, legt man zuvor ein Stück 50 mm Vierkantholz (oder zwei 25er Dachlatten übereinander) quer über das Loch, so dass die Unterseite des Ständers darauf aufsitzt. Dadurch verhindert man, dass er zu hoch oder zu tief sitzt und hat gleichzeitig einen Luftspalt, der verhindert, dass Wasser im Holz aufsteigt. Wenn man den Ständer senkrecht ausgerichtet hat, stützt man ihn mit angehefteten Brettern oder Dachlatten ab, füllt den Beton lagenweise ein und stampft ihn gut fest. |
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Wenn der Beton einigermaßen abgebunden hat, etwa am nächsten Tag, stellt man den oder die nächsten Ständer auf. Jetzt bitte jeweils zwei Sprossen montieren, um die Abstände richtig hinzubekommen. Auch wenn die neuen Ständer so bereits ein wenig zu ihrem jeweiligen Nachbarn fixiert sind, sollte man sie zusätzlich wieder mit Brettern oder Dachlatten sichern, nachdem man sie genau ausgerichtet hat. Belasten sollte man das fertige Klettergerüst jedoch frühstens nach ein bis zwei Wochen, denn die Eisenanker erzeugen erhebliche Hebelkräfte im Beton. Nach vier Wochen ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite, dann hat der Beton seine Nennfestigkeit erreicht.
Zum Schluss sägt oder flext man alle überstehenden Schrauben vor der jeweiligen Mutter ab und feilt oder schleift sie bündig mit ihr, damit keine Verletzungen entstehen können. Den gleichen Zweck haben die Radien an den Ecken der Ankereisen (siehe Abbildung 3). Wenn man die Betonfundamente mit Erde abdeckt und bewachsen lässt, sollte man das Grass um die Ständer kurz halten, damit von hier keine Feuchtigkeit ins Holz ziehen kann. |
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Varianten des Klettergerüstes
Auf diese Weise kann man nacheinander weitere Ständer aufstellen, um ein größeres Klettergerüst zu bauen. Stellt man vier Ständer im Quadrat auf, wird es ein Turm. In diesem Fall lässt man an einer Seite die obersten Sprossen weg und zieht eine Plattform ein. Die Hölzer, auf denen die Plattform ruht, lässt man auf die gleiche Weise in die Ständer ein wie die rechteckigen Sprossen.
Lässt man eine weitere Seite oberhalb der Plattform offen, kann man dort eine Rutsche anbringen. Selbstverständlich kann man auch ein Dach aufsetzen und den Bereich über der Plattform mit Brettern verkleiden, so dass man eine „Turmstube“ bekommt. Natürlich lässt sich ein nach diesem System gebautes Klettergerüst auch nachträglich noch erweitern. In diesem Falle ist es gut, wenn man an den Ankern Maschinenschrauben verwendet hat, denn so lässt sich ein Ständer, an dem man anbauen will, leicht aus- und nachher wieder einbauen, wenn man ihn mit zusätzlichen Bohrungen bzw. Ausnehmungen versehen will.
Volker Wollny |
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TEIL 3
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TEIL 3
Materialien |
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Pro Ständer: - 1 Vierkantholz 140 x 140 mm, 2 m lang
- 2 Flachstahl 80 x 20 mm, 800 mm lang
- 6 Sechskant-Holzschrauben („Schlüsselschrauben“) 16 x 60
oder (besser)- 3 Sechskantschrauben M 16 x 200 + 3 Sechskantmuttern M 16 + 6 Unterlagscheiben M 16
- ca. 100 l Beton
Pro rechteckige Sprosse:- 1 Rahmenschenkel 70 x 100, 1 m lang
- 4 Spanplattenschrauben 60 x 120
Pro runde Sprosse:- 1 Rundholz Durchmesser 50 (Esche) 1 m lang
- 2 Spanplattenschrauben 6 x 60
oder:- 1 Edelstahlrohr Durchmesser 50, 1 m lang
- 2 Sechskantschrauben M 6 x 200 + 2 Sechskantmuttern M 6 + 4 Unterlagscheiben M 4
- 55er oder 65er Nägel, Dachlatten, Bretter, Pflöcke (zum Abstützen beim Einbetonieren).
Werkzeug:- Spaten
- Schaufel und ggf. Spitzhacke
- Schubkarre
- Stampfer für Beton (notfalls kräftiges Rund- oder Kantholz, evt. Mit Bauklammern als Griffe)
- Schraubenschlüssel
- (Tisch-)Bohrmaschine
- 3er, 6er(oder 6,5er), 17er und 50er Bohrer
- Akku-Schrauber mit Bits oder Schraubenzieher
- Hammer
- Stechbeitel (Stemmeisen)
- Klüpfel (ein großer Holzhammer um auf den Stechbeitel zu schlagen, notfalls tut es ein Schonhammer aber bitte keinen Zimmermanns- oder Schlosserhammer nehmen, da eiserne Hämmer das Heft des Stechbeitels ruinieren)
- Einstreichsäge
- Meterstab
- Streichmaß
- Anschlagwinkel
- Bleistift
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