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Zeit für mich

Auch Väter brauchen mal eine Pause.
Bild: time@photocase.com

Die allermeisten Väter beteiligen sich an der Familienarbeit. Männer spielen mit ihren Kindern. Männer bringen ihre Kinder zu Bett. Männer packen im Haushalt an. Gleichzeitig treten sie bei der Erwerbsarbeit kaum kürzer. Väter sind Haupternährer, Spielkameraden, Nachtwächter am Kinderbett und Profis beim Abwasch. Freizeit ist Mangelware!


„Nur ein Viertel aller Väter findet Zeit zum Ausruhen: Durchschnittlich eine Stunde am Tag“, so Männerforscher Peter Döge. Er bescheinigt Männern eine starke partnerschaftliche Orientierung, „denn der Zeiteinsatz in der Haus- und Familienarbeit wird durch weniger Zeit für Regeneration und Freizeit erkauft.“

Männer orientieren sich an den Erwartungen, die an sie gestellt werden. Erst danach kommen die eigenen Bedürfnisse. Das ist ungesund. "Frauen und Kinder zuerst" heißt es. Danach erst sind die Väter an der Reihe. Das senkt die Lebenserwartung und wirkt wie Sprengstoff in Familienkonflikten.

Pausen machen



„Wenn du merkst, dass du keine Zeit hast, dann ist es an der Zeit für eine Pause“, das sagten schon die alten Zen-Meister, „wenn du es eilig hast dann mache einen Umweg.“

Das ist die gesunde Alternative. Schließlich braucht es Zeit den eigenen Bedürfnissen und Wünschen erst einmal auf die Schliche zu kommen. Und genau das ist Thema zahlloser Familienkonflikte: Die Väter sind unzufrieden, latent überarbeitet und gleichzeitig wissen sie oft gar nicht so genau was ihnen eigentlich fehlt. Väter haben ein Recht darauf und vielleicht sogar die Pflicht, gut für sich zu sorgen. Wenn Väter Pausen machen, sich Zeit nehmen, auftanken und ausruhen, wirkt sich das positiv auf die ganze Familie aus.

Keine Zeit zum Ausruhen



Es ist Donnerstagabend 19 Uhr: Die Kinder toben im Kinderzimmer. Abwasch ist Männersache bei Familie Mahler. Und das benutzte Geschirr wartet noch auf Vater Klaus. Doch zunächst kümmert er sich um das Zu-Bett-Geh-Ritual mit den Kindern. Erst in den späten Abendstunden findet der freiberufliche Grafikdesigner einige ruhige Stunden für seine Arbeit am PC.

„Meine Frau ist manchmal eingeschnappt, weil ich anstatt mit ihr ins Bett zu gehen im Arbeitszimmer verschwinde“, erzählt der 28jährige Familienvater, „trotzdem nehme ich mir hin und wieder auch Zeit allein zu sein. Ausspannen, nichts tun und alte Platten hören. Ich kann ja schließlich nur dann für die Familie da sein, wenn ich zuerst für mich selbst sorge. Und hin und wieder ist eine Familienpause - das heißt etwas Zeit ohne Frau, Kind und Hausarbeit - wichtiger als der Abwasch und der Abend zu Zweit.“
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15.06.2011 10:40
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Freizeit für Väter

Nur ein Viertel aller Väter findet Zeit zum Ausruhen: Durchschnittlich eine Stunde am Tag.

Der väterliche Zeiteinsatz in der Haus- und Familienarbeit wird durch weniger Zeit für physiologische Regeneration und Freizeit erkauft.

Auch Väter haben ein Recht auf Freizeit. Papa kann nur dann für die Familie da sein, wenn er zuerst gut für sich selbst sorgt.

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