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ElterngeldPlus - Elternzeit flexibler gestalten


ElterngeldPlus - Elternzeit flexibler gestaltenBild: Pavlovic-Fotolia.com

Für Kinder, die nach dem 1. Juli 2015 zur Welt kommen, können Eltern künftig zwischen dem bisherigen Elterngeld und dem neuen Elterngeld-Plus wählen. Dadurch sollen Eltern ihren Elterngeldbezug flexibler gestalten können.

Das ElterngeldPlus soll in erster Linie Eltern unterstützen,
möglichst früh nach der Geburt in Teilzeit zu arbeiten. Bislang mussten Mütter und Väter, die bald nach der Geburt ihres Kindes wieder einige Stunden arbeiteten, Kürzungen hinnehmen, durften aber genau wie Eltern ohne Teilzeitbeschäftigung nur maximal 14 Monate Elterngeld beziehen. Mit dem ElterngeldPlus kann die Zahlung jetzt auf 28 Monate ausgedehnt werden - dafür ist der monatliche Betrag nur halb so hoch. Generell gilt: Ein Elterngeldmonat wird zu zwei ElterngeldPlus-Monaten.

Wenn beide Eltern für mindestens vier Monate parallel in Teilzeit gehen und zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten, winkt sogar ein Partnerschaftsbonus: Dann wird Elterngeld-Plus noch für vier weitere Monate gezahlt.

Auch die Elternzeit soll durch das ElterngeldPlus flexibler werden. Statt bisher in zwei Abschnitte lässt sich die Elternzeit nun in drei Etappen aufteilen und bis zum vollendeten achten Lebensjahr des Kindes in Anspruch nehmen.

Joschka Riedel

ElterngeldPlus auf einen Blick


Elterngeld:
  • Elterngeldbezug nun maximal 28 Monate möglich
  • 1 Elterngeldmonat = 2 ElterngeldPlus-Monate
  • Partnerschaftsbonus: Arbeiten beide Eltern mindestens 4 Monate parallel in Teilzeit, wird ElterngeldPlus 4 zusätzliche Monate gezahlt

Elternzeit:
  • Elternzeit nun in 3 Abschnitte aufteilbar (statt vorher in 2)
  • 24 Elternzeitmonate können bis zum 8. Geburtstag des Kindes genommen werden (auch ohne Zustimmung des Chefs)

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