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Muttermilch aus der Flasche


Muttermilch aus der Flasche - Wenn die Mama mal nicht da ist!Bild: Günter Menzl - Fotolia.com

Mama ist nicht da, und Junior hat Hunger. Vorausschauend hat Mama ihre Milch in ein kleines Fläschchen abgefüllt, um eine mittelschwere Katastrophe abzuwenden. Aber: was bei Mutter und Baby immer so einfach aussieht, kann für den Vater zu einem Nerven aufreibenden Unterfangen werden. Ein Blick ins Esszimmer.

Die meisten Väter werden mitbekommen haben, wie schwer oder einfach die erste Zeit des Stillens vonstatten ging. Inzwischen sind Mutter und Kind schon ein eingespieltes Team. Nun soll auf einmal der Vater das Füttern mit der Flasche übernehmen, weil die Mutter endlich mal wieder allein außer Haus möchte oder auch muss.

Das richtige Equipment


Um die Muttermilch aus der Flasche zu füttern, braucht man 1. Muttermilch, die von Mama abgepumpt werden muss, und 2. ein Fläschchen. Dieses sollte nicht zu groß sein, eine Skala mit ml-Einteilung haben und vor allem sauber sein (in den ersten vier Lebensmonaten vorher auskochen!). Als Sauger eignen sich weniger die kieferorthopädischen, sondern eher die gerade geformten, weil sie der Mutterbrust nachempfunden sind.

Die Milch hält sich tiefgefroren problemlos einige Wochen, im Kühlschrank allerdings nur einen Tag. Ideal ist die Aufbewahrung gleich in den Flaschen, die man später füttern möchte, z.B. mit Schraubverschluss von Avent. Die gefrorene Muttermilch kann man praktischerweise schon einen Tag vorher langsam im Kühlschrank auftauen. Für die ideale Temperatur verwenden die meisten ein Wasserbad, es spricht aber auch nichts gegen die Mikrowelle.

Alles bereit? Dann los!

Wenn Baby Hunger bekommt, dann immer ganz plötzlich. Und heftig: Darum schreien Babys auch, weil sie das Hungergefühl wirklich schmerzt. Papa schnappt sich also schnell Kind, Flasche und Spucktuch (wichtig, denn Männer können sabbernden Babys nichts abgewinnen).

Er hat sich seinen bequemen Lieblingsplatz natürlich schon vorbereitet: mit Buch und Musik (Fernbedienung!), Telefon und evtl. einem Stillkissen zum Abstützen. Hier wird er einige Zeit aushalten müssen. Ob er auch zum Lesen kommt?
Teil 1

Das richtige Equipment

Teil 2

"Das, Papa, ist keine Brust!"

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