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Zahngesunde Ernährung für Kinder

Zahngesunde Ernährung für Kinder
Bild: © Jupiterimages/Stockbyte/Thinkstock

Der Verdauungsprozess unseres Körpers beginnt im Mund. Hier wird die Nahrung zerkleinert und mit Speichel versetzt, um anschließend über die Speiseröhre in den Magen zu gelangen. Im Mund herrscht Körpertemperatur, es ist feucht und in den Zahnzwischenräumen sammeln sich nach den Mahlzeiten Speisereste - hier können Bakterien also wunderbar gedeihen. Falsche Ernährung und mangelhafte Zahnhygiene sind vor allem für Kinderzähne eine Gefahr. Daher hier einige Tipps:

Wie die Lebensmittel unsere Zähne angreifen



Haushaltszucker, Fruchtzucker, Milchzucker oder Traubenzucker verursachen auf der Oberfläche unserer Zähne ein saures Milieu, das sich destruktiv auf die Zahnhartsubstanz auswirkt - man spricht hierbei auch einfach von „Karies“. Saure Speisen und Säfte greifen den Zahnschmelz zusätzlich an. Viele Eltern versuchen daher, die Ernährung ihres Kindes derart umzustellen, dass die Zähne möglichst nicht angegriffen werden. Das darf natürlich nicht zulasten einer ausgewogenen Ernährung und der generellen Gesundheit des Kindes passieren. Außerdem sollte ein Kind auch einfach mal das essen dürfen, was ihm schmeckt. Gesunde Lebensmittel sind für die Gesundheit beziehungsweise die Zahngesundheit essentiell. Zu viel Fruchtzucker ist wiederum schädlich. Es gilt also, ein perfektes Gleichgewicht zu halten - keine leichte Aufgabe.
Die perfekte Ernährung für Zähne
Bild: © >Jupiterimages/Creatas/Thinkstock

Die perfekte Ernährung für Zähne und Körper



Eine gesunde, ausgewogene Ernährung fördert die physische Entwicklung der Kinder und beugt Krankheiten vor. Außerdem versorgen die gehaltvollen Lebensmittel Zähne und Zahnfleisch der Kinder mit allen wichtigen Mineralstoffen. Eine vergleichsweise große Rolle spielt dabei das in Milchprodukten enthaltene Kalzium, mit dem wir in erster Linie die Knochengesundheit verbinden. Auch in Gemüse oder Mineralwasser ist Kalzium enthalten, doch über die Milch nimmt der Körper diesen Stoff am schnellsten auf.

Wie schädlich sind süße Lebensmittel?



Sämtliche Arten von Zucker sind gleichermaßen schädlich für die Zähne. Da spielt es keine Rolle, ob das Kind nun Bonbons lutscht oder ein Übermaß an süßen Früchten genießt. Die oben bereits erwähnten Bakterien verwerten nämlich ausnahmslos alle Zuckervarianten zur Bildung der schädigenden Säuren. Verteufeln wollen wir süße Lebensmittel allerdings auch nicht - immerhin ist Zucker für den menschlichen Organismus nicht gerade unwichtig. Allerdings gelten bei Kindern besondere Einschränkungen: Sowohl für die Zähne als auch für den restlichen Körper können extrem zuckerhaltige Getränke wie Limonaden immensen Schaden anrichten. In manchen Erzeugnissen stecken nämlich bis zu 120 Gramm Zucker pro Liter, was etwa 40 Stück Würfelzucker entspricht. Für die Zähne ist das Gift und auch Stoffwechselerkrankungen werden von dem übermäßigen Zuckerkonsum bedingt.

Kauen ist das A und O



„Gut gekaut ist halb verdaut“ - dieser Spruch kommt nicht von ungefähr. Kauen erhöht den Speichelfluss im Mund, was wiederum bei der Entfernung von Lebensmittelresten und schädlichen Säuren hilft. Als Eltern sollte man den Kindern daher möglichst häufig Nahrungsmittel anbieten, die gut gekaut werden müssen. Vollkornbrot und Möhren können in diesem Zusammenhang exemplarisch genannt werden. Nach den Mahlzeiten ist die Reinigung der Zähne unabdingbar. Im Kindesalter muss der Mensch lernen, die Zähne selbstständig und mehrmals täglich gründlich mechanisch zu reinigen. Zahnärzte empfehlen, die Zähne mindestens zweimal am Tag, jeweils nach den Mahlzeiten, mit Bürste und Zahnpasta zu putzen. Auch das richtige Ausspülen des Mundes und die Nutzung von Zahnseide ist wichtig. Dann müssen sich die Kinder auch nicht vor dem Zahnarzt fürchten.

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