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Die besten Tipps, um Kindern die Angst vor dem Zahnarztbesuch zu nehmen


Keine Angst vor dem ZahnarztbesuchBild: © WavebreakmediaMicro - Fotolia.com

Die Angst vor dem Zahnarztbesuch ist weit verbreitet und das nicht nur bei Kindern. Auch viele Erwachsene tun sich schwer damit, sich regelmäßig vom Zahnarzt untersuchen zu lassen. Meist geben die Eltern diese Furcht vor dem Zahnarzt an ihre Kinder weiter. Dabei ist das regelmäßige Wahrnehmen der Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig, wenn Karies, Zahnstein und Co erst gar nicht entstehen sollen. Der folgende Artikel gibt hilfreiche Tipps, wie Kindern die Angst vor dem Zahnarztbesuch genommen werden kann.

Intensive Zahnpflege sollte von Anfang an eine Selbstverständlichkeit sein

Sobald die ersten Milchzähnchen durchbrechen, müssen diese auch gepflegt werden. Doch erschreckender Weise haben zehn bis fünfzehn Prozent aller Kinder unter drei Jahren bereits Probleme mit Karies, wie der Focus angibt. Neben der mangelnden Zahnhygiene sind vor allem zuckerhaltige Getränke im Nuckel-Fläschchen für den schlechten Zustand des Kindergebisses verantwortlich. Ein informativer Artikel zum Thema zahngesunde Ernährung, in welchem unter anderem auf Babys und Kleinkinder sowie auf Kinder und Jugendliche eingegangen wird, findet sich unter ergodirekt.de.

Was viele Eltern nicht wissen, Karies kann sich von den Milchzähnen auf die bleibenden Zähne übertragen. Deshalb ist auch mit Milchzahnkaries nicht zu spaßen. Hinzu kommt, dass natürlich auch Karies am Milchgebiss Schmerzen verursacht. Müssen die Zähne deshalb schon früh gezogen werden, wirkt sich das negativ auf die weitere Entwicklung des Gebisses aus. Deshalb sollte Zahnpflege von Anfang an selbstverständlich sein. Morgens und abends und nach dem Essen werden die Zähne gründlich geputzt und da gibt es auch keine Widerrede.

Mit gutem Beispiel vorangehen


Legen die Eltern keinen großen Wert auf ihre Zahnhygiene, können sie dies auch nicht von ihrem Nachwuchs erwarten. Sie sollten also stets mit gutem Beispiel vorangehen und Kindern so vermitteln, dass Zahnpflege eine Selbstverständlichkeit ist.
Genauso verhält es sich mit dem Zahnarztbesuch. Eltern sollten ihre Vorsorgeuntersuchungen stets wahrnehmen und vor allem zuhause nicht darüber lamentieren, dass sie wieder zum Zahnarzt müssen. Drücken Eltern ihren Unmut über den Zahnarztbesuch aus oder äußern sogar Ängste, vermittelt dies dem Kind, dass es sich bei der Untersuchung um etwas wirklich Furchteinflößendes handeln muss.

Ehrlich sein, aber nicht vorbeugend trösten


Eltern sollten ihre Kinder in Bezug auf den Zahnarztbesuch nicht anlügen. Zu sagen, es ginge in den Zoo und dann wird plötzlich vor der Praxis Halt gemacht, ist nicht nur gemein, sondern ein echter Vertrauensbruch und für die Eltern-Kind-Beziehung nicht förderlich.

Auch vorbeugendes Trösten ist keine gute Idee. Aussagen wie: "So schlimm wird es schon nicht" können dazu führen, dass das Kind erst recht etwas Schlimmes erwartet, obwohl es vorher vielleicht gar keine Angst hatte. Hat das Kind vor bestimmten Dingen, wie dem Bohrer oder der Spritze Angst, sollten diese kindgerecht erklärt werden.

Alle Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen


Durch die regelmäßig wahrgenommene Vorsorgeuntersuchung können mögliche Zahnschäden früh erkannt und leicht behoben werden. Das erspart dem Kind eine langwierige und schmerzhafte Behandlung. Zudem wird durch die regelmäßigen Besuche beim Zahnarzt, bei denen meist nicht mehr als ein prüfender Blick stattfindet, nach und nach Vertrauen zwischen dem Zahnarzt und dem Kind aufgebaut.

Das liebste Kuscheltier einpacken


Klingt banal, ist aber in vielen Fällen wirkungsvoll. Ist das Kuscheltier mit dabei, ist die Angst gleich etwas weniger groß. Kann das Stofftier dann auch noch den Mund öffnen und der Zahnarzt wirft einen Blick hinein, bekommt die ganze Untersuchung einen spielerischen Charakter und das Kind wird den Zahnarztbesuch im besten Fall mit positiven Assoziationen verbinden.

Druck und Vorwürfe sind kontraproduktiv


Weigert sich das Kind partout, den Mund zu öffnen, sitzt nicht still oder unterbricht die Behandlung auf eine andere Art und Weise, sodass ein erneuter Termin gemacht werden muss, ist das natürlich ärgerlich für die Eltern. Trotzdem sollten sie den Nachwuchs nicht unter Druck setzen oder zu irgendetwas zwingen. Je geduldiger und einfühlsamer sich Eltern bei den ersten Zahnarztbesuchen zeigen, desto schneller wird das Kind Vertrauen aufbauen und später ohne Protest die Untersuchungen über sich ergehen lassen.

Es ist wichtig, dass das Kind die Gelegenheit bekommt, Vertrauen zum Zahnarzt aufzubauen. Deshalb sollten Eltern das Kind selbst auf Fragen antworten lassen, auch, wenn es mal länger braucht oder sich ungenau ausdrückt.

Am Ende darf auch gelobt werden


Hat das Kind gut mitgemacht, darf es am Ende der Untersuchung dafür auch gelobt werden. War es eine größere Behandlung und hatte das Kind im Vorfeld Angst davor, hat sich jedoch tapfer durchgestanden, darf die Belohnung auch größer ausfallen. Ein Besuch im Zoo oder im Kino ist eine gute Idee, um den Kind zu vermitteln, dass es stolz auf sich sein kann.

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