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Wehen in der Schwangerschaft erkennen


Jede Frau, die schwanger ist, beschäftigt sich gegen Ende der Schwangerschaft mit der Frage, wie man "richtige" Wehen erkennen kann und so weiß, wann es wirklich los geht.

Die Übungswehen

Da der Körper der Frau sich auf die bevorstehende Geburt vorbereiten möchte, ziehen die Muskeln sich in unregelmäßigen Abständen immer wieder zusammen. Dies kann schon etwa ab der 25. Woche wahrgenommen werden.

Diese Kontraktionen können bis zu 60 Sekunden dauern und mehrmals am Tag vorkommen. Übungswehen sollten nicht muttermundwirksam oder schmerzhaft sein, doch Stress und Anstrengung können die Kontraktionen verstärken. Dann ist es wichtig, einen Arzt zu kontaktieren und sich zu schonen.

Die Geburtswehen

Die Geburt steht unmittelbar bevor wenn die Geburtswehen einsetzten. Sie finden in regelmäßigen Abständen statt, die, je näher die Geburt kommt, immer kürzer werden. Viele Schwangere spüren diese Kontraktionen nicht nur im Unterbauch sondern auch im Oberbauch und im Rücken. Wenn diese Wehen beginnen, dann sollten Sie ruhig bleiben. Dies wird einem meistens schon in der Geburtsvorbereitung mitgeteilt. Handelt es sich wirklich um Wehen? Auf der Seite www.uebungswehen.de erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Geburtswehen werden im Wasser bei einem Vollbad verstärkt. In Verbindung mit einem Blasensprung und/oder dem öffnen des Muttermundes kann sich eine schwangere Frau nun sicher sein, dass die Geburt nun bevor steht. Wenn sie sich unsicher ist, sollte sie ihre Hebamme kontaktieren oder in das Krankenhaus gehen, dass sie für die Geburt ausgesucht hat.


Die Senkwehen

Etwa um die 35. Schwangerschaftswoche treten die ersten Senkwehen auf. Sie dienen dazu, das Baby tiefer ins Becken zu schieben damit es bei der Geburt optimal vor dem Muttermund liegt. Sie werden von Frau zu Frau unterschiedlich wahrgenommen.

Manche beschreiben diese Vorwehen als eine Art Menstruationsschmerzes, andere klagen über Rückenschmerzen. Für viele werdende Mütter ist es sehr erleichternd wenn das Kind tiefer rutsch da nun die inneren Organe der Frau, die durch die Schwangerschaft von der Gebärmutter verdrängt und eingeengt werden, nun wieder etwas mehr Platz haben.

Auch diese Muskelkontraktionen sind unregelmäßig und nicht muttermundwirksam.
Um Vorwehen von "echten" Wehen zu unterscheiden, sollte die Schwangere ein Vollbad nehmen. Wenn die Kontraktionen nun schwächer werden oder hören sogar ganz auf, sind es keine Geburtswehen. Dann hat die Frau noch etwas Zeit um sich auf die Geburt vorzubereiten.

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