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Fitte Väter


Fitte VäterBild: jala - photocase.com

Väter sind gesundheitlich gut beieinander, sind sich in ihrer Vaterrolle sicher und stimmen in den Erziehungszielen weitgehend mit ihrer Partnerin überein. Das ergab die AOK-Familienstudie 2010

Sport mit Papa


Väter sind sportlich! Das ergab die AOK-Familienstudie 2010. 54% der Väter gaben an, täglich zu joggen, zu kicken oder ins Fitnessstudio zu gehen. Berufstätige waren hier aktiver als die Nicht-Erwerbstätigen. Auch die Selbsteinschätzung ist sehr positiv: Nur gut 17% bezeichnen ihren Gesundheitszustand als weniger gut. Hier liegen die Nicht-Berufstätigen vorn. Diese Ergebnisse lassen auf psychische Faktoren spekulieren. Seelische Probleme belasten knapp 5% der Väter; die Alleinerziehenden sind hier mit 13% deutlich stärker vertreten. Mütter sehen sich laut Studie stärker belastet und schätzen ihre Gesundheit schlechter ein.

Wenn die Zeit fehlt


Zu wenig Zeit ist für Väter wie Mütter der stärkste Belastungsfaktor. Auf einer Skala von 0 bis 3 liegen hier die Väter im Durchschnitt bei 2,05, die Mütter bei 2,19. Seelisch fühlen sich Frauen stärker belastet als Männer, ihre Werte liegen 0,3 Punkte höher. Die Partnerschaft steckt den Männern dagegen stärker in den Knochen: Sie geben ihre diesbezügliche Belastung mit 1,47 an, Mütter mit 1,34. Dieser Wert war nicht unbedingt zu erwarten, gelten doch Männer gemeinhin eher als Beziehungsmuffel. Dass sie sich hier unter Stress fühlen zeigt, dass ihnen die Partnerschaft wirklich zu Herzen geht.

Kompetent und Rollensicher


Väter fühlen sich in ihrer Rolle sicher. Über 96% sehen sich "sehr" oder "eher" sicher. Bei Müttern liegt der Wert bei 97%. Unsicher fühlen sich nur 3,3% der Väter und 2,8% der Mütter. Zwischen ihnen besteht weitgehend Einigkeit über Erziehungs- und Gesundheitsziele und deren Umsetzung. Den Müttern sind tägliche gemeinsame Mahlzeiten, feste Regeln und Rituale, eine Begrenzung der Zeiten vor Computer oder Fernseher, gemeinsame Zeit mit dem Kind, der Besuch von Veranstaltungen in Kita oder Schule, Auszeiten für sich selbst und Mithilfe des Kindes im Haushalt etwas wichtiger als den Vätern. Nur der Bewegung mit dem Kind ordnen die Väter eine höhere Bedeutung zu als die Mütter.

Ralf Ruhl
(Quelle: AOK)

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