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Kinderschutz im Internet

Eltern machen sich Gedanken über Kinderschutz im Internet. Wir geben Ihnen Tipps, wie Kinder sicher im Internet surfen.
Bild: Pavel Losevsky - Fotolia.com

Berichte über Gefahren für Kinder im Internet haben Eltern aufgeschreckt. Sie machen sich Gedanken über Kinderschutz im Internet. Wir geben Ihnen Tipps, wie Kinder sicher im Internet surfen.
Wenn Kinder das Internet für sich entdecken und ihr ersten Schritte im schülerVZ, bei den Lokalisten oder auf Spick-Mich unternehmen, sind Eltern häufig verunsichert. Sie kennen die Gefahren, die online lauern, wissen aber nicht, wie sie ihre Kinder schützen können. Sie ziehen sich oft zurück, anstatt sich aktiv mit dem Surfverhalten ihrer Kinder auseinander zu setzen. Stefanie Peters, Europamanagerin von ReputationDefender und Mutter von vier Kindern, rät Eltern auf dieser Seite, ihre Schützlinge im Internet zu begleiten und über mögliche Gefahren aufzuklären.
Sieben grundlegende Tipps:
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig über seine Online-Aktivitäten. Kinder, die im Internet alleine gelassen werden, laufen Gefahr, auf dubiose Seiten zu geraten oder leichtsinnig Kontakt zu Fremden aufzunehmen. Lassen Sie sich von Ihrem Kind zeigen, was es online tut, und nutzen Sie die Chance, es auf mögliche Gefahren hinzuweisen.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Kind Seiten vorführen, die es häufig nutzt, und zeigen Sie Interesse an Plattformen, auf denen es sich regelmäßig bewegt. Bei Netzwerken wie Lokalisten und Facebook können Sie sich auch selbst anmelden, um besser zu verstehen, was dort passiert. So behalten Sie die Kontrolle über die Aktivitäten Ihres Kindes und können auf spezifische Gefahren der einzelnen Seiten eingehen.
  • Verdeutlichen Sie Ihrem Kind, dass im Internet dieselben Regeln gelten wie in der realen Welt. Kinder unterschätzen häufig, dass ihr Handeln auch online Konsequenzen hat. So geben sie zum Beispiel im Chat oder auf betrügerischen Seiten freimütig ihre Adresse und Telefonnummer preis. Weisen Sie ihr Kind auf die Probleme hin, die daraus resultieren können, und erinnern Sie es regelmäßig daran, dass es im Internet immer mit "echten" Menschen kommuniziert. Private Daten sollte es daher niemals ohne Ihre Zustimmung online preisgeben.
  • Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass Fremde, die es im Internet kontaktieren, vielleicht falsche Informationen über sich preisgeben. Frauen und Männer können sich als Jugendliche ausgeben, um ihre Kontaktpersonen in Sicherheit zu wiegen und so Informationen über das Kind und seine Vorlieben und Gewohnheiten zu bekommen. Ihr Kind sollte solchen Angaben gegenüber ein gesundes Misstrauen entwickeln.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass sich im Zweifelsfall nie wieder löschen lässt, was es online veröffentlicht. Ob es in einem Forum diskutiert oder private Fotos veröffentlicht - die Spuren seiner Online-Aktivitäten werden von Suchmaschinen schnell mit seinem Namen in Verbindung gebracht. Daher sollten gerade Kinder immer darauf achten, ihre Privatsphäre online zu schützen, und sicherheitshalber einen Fantasienamen statt ihres echten Namen verwenden.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es in sozialen Netzwerken andere Nutzer ignoriert und meldet. Auf diese Weise kann es sich leicht gegen Belästigungen wehren und hilft den Seitenbetreibern, Missbrauch vorzubeugen. Von der Nutzung sozialer Netzwerke, die diese Möglichkeiten nicht bieten, sollten Sie Ihrem Kind abraten.
  • Schließlich können Sie Ihrem Kind auch helfen, Seiten zu finden, die für sein Alter unbedenklich oder sogar schulisch fördernd sind, wie beispielsweise www.scoyo.de, www.panfu.de oder www.sofatutor.com. Dabei können auch Suchmaschinen und Webverzeichnisse - wie zum Beispiel www.blinde-kuh.de - helfen, die nur solche Seiten auflisten, die für Kinder geeignet sind.
(Quelle: Reputation Defender)

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Suchmaschinen für Kinder

www.helles-koepfchen.de

www.fragfinn.de

www.blinde-kuh.de

www.milkmoon.de


www.mininetz.de

www.kindercampus.de

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