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Der erste Schlaf in Papas Armen


Anfangs fühlte sich Stefan ausgeschlossen, weil Mama für seinen Sohn immer Nummer Eins war. Aber mit dem Wickeln und Füttern wuchs der Stolz auf alles, was sie gemeinsam erlebten.

Mutter ist die erste Anlaufstelle


Ich habe meine Elternzeit erst am Ende genommen, aber auch nur weil es nicht anders ging.

Ich finde es sehr schade, dass ich in den ersten Monaten so wenig von meinem Jungen mitbekommen habe. Ich bin da schon etwas neidisch meine Frau. Sie durfte so viele erste Male direkt miterleben (das erste "Mama"-Sagen, das erste Krabbeln...) Vor allem war sie für ihn immer Anlaufstelle Nummer Eins - was sehr frustrierend ist.

Am Anfang hatte ich noch sehr viel Angst allein mit meinem Kleinen zu sein. Da waren Ängste wie: "oh Gott, was mach ich mit ihm" oder "boa, ich muss jetzt jede Windel wechseln".

Aber so schlimm war das nicht.

Zum ersten Mal mit Papa einschlafen


Ich hatte Riesenspaß mit ihm, egal ob beim Baden, Wickeln, Füttern oder was wir sonst noch so gemacht haben.

Als er das erste mal in MEINEN Armen geschlafen hat (ohne Terror zu machen, weil ich nicht die Mama bin), hat mich das so dermaßen stolz gemacht, dass ich den Rest des Tages rumlief als ob man mir das Grinsen mit dem Meißel ein geprügelt hätte.

Ich hatte zwei Monate Papitime und im Nachhinein denk ich mir, mehr wäre besser gewesen, weil ich dann viel mehr Zeit mit meinem kleinen Räuber gehabt hätte. Meine Frau war auch recht happy, als sie abends los konnte ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob der kleine Mann sich mit mir zufrieden geben würde.

Eingewöhnung im Kindergarten


Aber das Beste war die Eingewöhnung im Kindi. Auf der einen Seite fand ich es schockierend, wie schnell Papa abgeschrieben ist. Aber auf der anderen Seite hat mein Herz Jubelschreie gemacht, wenn ich ihn nach ein paar Minuten wiedersehen konnte, vor allem, weil er immer strahlend mit beiden Händen nach oben auf mich zu getapst kam. Diese Momente werde ich nie vergessen.

Alles in allem fand ich meine Papitime den absoluten Hammer. Hätte ich es nicht gemacht wäre mir soviel entgangen und das könnte ich mir nie verzeihen.

Liebe Väter, lasst euch die Elternzeit nicht entgehen! Soviel fun habt ihn nicht mehr oft, wenn der Alltag ruft.

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