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Klettergerüst selber bauen


Ein Klettergerüst ist hohen Beanspruchungen ausgesetzt ist. Deswegen muss es aus hinreichend starken Materialien bestehen und vor allem fest im Boden verankert sein. Ein einigermaßen fortgeschrittener Heimwerker kann ein Klettergerüst gut selber bauen.



Klettergerüst selber bauen
Klettergerüste kann man in vielen Formen und Größen bauen. Das Ergebnis hängt vom vorhandenen Platz, vom Geschmack und natürlich dem Material-Budget ab. Deswegen sollen hier Grundelemente beschrieben werden, aus denen man ein individuelles und erweiterbares Klettergerüst für seine Kinder zusammenstellen kann.

Leider können die Kids hier nicht so viel mithelfen wie bei anderen Projekten, da die meisten der anfallenden Arbeiten entweder schwer sind oder sehr genau ausgeführt werden müssen. Eventuell können die Kinder Schrauben anziehen und Werkzeug zureichen. Und man kann sie beim Zuschauen ein wenig mit Erklärungen zum Umgang mit den Werkstoffen Holz, Eisen und Beton unterhalten...

Die Elemente des Klettergerüstes


Das einfache Klettergerüst aus Abbildung 1 besteht aus drei Ständern und den dazugehörigen Sprossen. Die eine Seite weist runde, die andere rechteckige Sprossen auf. Bei einer normalen Leiter beträgt der Sprossenabstand 27 bis 30 cm. Da das Klettergerüst für Kinder gedacht ist, wurde ein Abstand von 25 cm gewählt.

Die Ständer sind aus gehobelten Vierkanthölzern 140 x 140 mm. In der Abbildung 2 werden die genauen Maße angegeben. Je nachdem, ob an einem Ständer runde, rechteckige oder beide Arten von Sprossen enden, bekommt er Bohrungen und/oder rechteckige Ausnehmungen. Das Raster ist in der Abbildung eingezeichnet und bemaßt, so das man danach alle drei Versionen von Ständern für das Klettergerüst anfertigen kann.

Die runden 50er Löcher bohrt man oder lässt sie - falls man keinen so großen Bohrer nebst ausreichend starker und großer Tischbohrmaschine hat - in einer Zimmerei oder Schreinerei bohren. Mit der Handbohrmaschine geht das nicht gut, denn die Löcher müssen exakt winklig gebohrt werden. Die zugehörigen Sprossen bestehen aus Eschenrundhölzern mit 50 mm Durchmesser. Esche ist zähhart und deswegen gut geeignet für Teile, die auf Biegung belastet werden. Alternativ kann man Edelstahlrohre mit dem gleichen Durchmesser nehmen. Die rechteckigen Sprossen (70 x 100 mm) können, wie die Ständer auch, aus Fichte sein. Wer will kann natürlich auch hier Esche nehmen, aber das ist nicht ganz billig, vor allem, weil es Laubhölzer nicht als Schnittholz zu kaufen gibt und man sich die notwendigen Formate beim Schreiner sägen und hobeln lassen muss. Beide Arten von Sprossen weisen eine Länge von einem Meter auf.

Falls man keine Hölzer mit den angegebenen Abmessungen bekommen kann, nimmt man die nächstgrößere und berücksichtigt das gegebenenfalls bei den Maßen.

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