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23.09.2013 28. Woche
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Papa back to the job

Kinder sind toll, aber ohne Arbeit fehlt auch was - vor allem Kontakt und Bestätigung.
Liebe Leserinnen und Leser meines Tagebuches,
unser Alltag ist wie ein Fluss. Wir stehen in ständiger Bewegung. Fußball, Tanzen, Fahrrad fahren, Joggen und Fitnesscenter, der Sport steht bei uns oft an erster Stelle. Es gibt hierfür feste Termine, die unseren Alltag strukturieren. Es ist die Normalität, die unsere Familie bestimmt. Denn zeitliche Strukturen sind für eine Familie von erster Priorität.

Ungewöhnliches Familienmodell

Trotzdem haben wir als Familie sicherlich ein etwas außergewöhnliches Modell. Da meine Frau als Lehrerin arbeitet, verbringe ich viel Zeit mit unseren Mädchen. Nach dem Kindergarten gehen wir einkaufen oder nachmittags zum Tanzen oder zum Fußball. Am späten Nachmittag sind wir als Familie wieder vereint. Abends wird gekocht, danach noch etwas gespielt oder das abendliche Fernsehprogramm genossen. Mit dem Dunkel werden, gehen unsere Zwillinge ins Bett. Meine Frau beschäftigt sich mit den Kindern, wenn wir nachmittags alle nach Hause kommen. Meist koche ich dann das Abendessen oder nutze die Zeit für eine Pause.

Meine Kinder geben mir viel zurück. Sie sind so wie sie sind, weil wir als Eltern viel Zeit mit ihnen verbringen. Die Lust am Sport rührt sicherlich auch daher, dass ich mit den beiden so gerne nach Draußen gehe.

Zurück in den Beruf

Trotzdem bin ich mit meinem Alltag nicht zufrieden. Ich vermisse vor allem den Kontakt auf der Arbeit. Aus diesem Grunde habe ich mir letzte Woche die ersten Pläne für meinen beruflichen Wiedereinstieg gemacht. Auf jeden Fall möchte ich weiterhin genauso viel Zeit mit den Kindern verbringen. Deshalb möchte ich meine freiberufliche Tätigkeit ausbauen. Da ich bereits sehr gute Erfahrungen mit spontanen Bewerbungen habe, meldete ich mich letzte Woche bei einer Diakoniestation für ambulantes Wohnen. Ich habe mich einfach vorgestellt und kurz erklärt, was ich gerne machen möchte. Die Reaktion meiner Gesprächspartnerin hat mich wirklich überrascht. Denn statt eines Kopfschüttelns, hat sie sich meine Telefonnummer auf geschrieben. Ich bin wirklich gespannt, was da heraus kommt. Sicherlich mache ich mir keine großen Hoffnungen. Doch war es der erste Schritt in eine neue Richtung. Neue Wege geben mir jedes Mal einen neuen Auftrieb. Ich hoffe, dass ich diese Motivation mit in die neue Woche nehmen kann.

Ich wünsche allen Lesern, dass sie auch mit einem kleinen Motivationsschub in diese Woche gehen!

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Tagebuch Stefan

Stefan
Alter: 40
Wohnort: Dortmund
Beruf: Hausmann
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder (5)
Geburtstag Kind:
Letzter Eintrag: 24.04.2015

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