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23.06.2013 15. Woche
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Angekommen

Wir sind in unserem neuen Heim angekommen. Die meisten Möbel sind im Haus. Langsam komme ich an und genieße, wie die Räume sich langsam verändern.
Liebe Leser und Leserinnen,
langsam finden wir nach dem Umzug in die Normalität zurück. Wir kämpfen allerdings noch mit dem Telefonanschluss.

Die Zimmer sind mit Kartons gefüllt. Jeden Tag wird ein weiteres Möbelstück aufgebaut. Jeden Tag sehen die Räume etwas anders aus. Einige Kartons sind bereits ausgepackt. Das heißt, die Erwachsenen packen alles aus und die Kinder spielen mit ihren Sachen. Es ist sehr schwierig, da es ja voran gehen soll. Ich verstehe aber auch, dass sie ihre Sachen vermisst haben. Wir haben bereits genügend Geschirr, die Kaffeemaschine läuft und die Wäsche kann frisch aufgehängt werden. Wir sind sehr entspannt, trotzdem falle ich abends wie ein Stein ins Bett. Es gibt jetzt Licht, gestern habe ich die Garderobe angebracht. Wir kämpfen nur noch mit dem Telefon und dem Internet. Das ist einfach nervig, denn der Router setzt immer wieder für einen Augenblick aus. Niemand weiß so genau, ob das Telefon gerade funktioniert.

Wetterumschwung

Der Sommer hat auch Dortmund erreicht. Nachdem der Anfang der Woche von den Temperaturen her angenehm waren, erfasste uns am Mittwoch die Hitze. Im Auto ging es nur noch mit Klimaanlage. Zum Glück hatte unsere ehemalige Nachbarin ein Planschbecken aufgebaut. Zum Zeitpunkt unseres Besuches stand sie fröhlich lachend mit ihrem Sohn im Wasser. Es hat nicht lange gedauert, bis unsere Mädchen dazu kamen. Der Einsatz des Wasserschlauches war dabei besonders interessant.

Hochbetten

Bereits vor einem Jahr haben wir bei einer Geschäftseröffnung zwei Hochbetten für unsere Schätze gekauft. Seit wir im Haus sind, schlafen sie in ihrem eigenen Bett. Niemand von der Erwachsenen muss sich dazu legen. Sie haben es auch akzeptiert, dass sie in getrennten Betten schlafen. Sie haben es einfach gemacht. Wir haben mit ihnen besprochen, dass sie alleine in den Betten schlafen und wir uns nicht mehr dazu legen können. Dies war unsere Bedingung dafür, dass es die neuen Möbel gibt. Unsere Kinder haben Wort gehalten. Solche Verabredungen treffen wir mit unsere Mädchen immer wieder. Wir vertrauen uns und bauen darauf, dass die Kinder sich auch an die Absprachen halten. Enttäuscht werden wir sehr selten.

Ankommen

Ich merke, dass ich jetzt in dem Haus angekommen bin. Es ist nun mein Zuhause. Auch wenn ich dem anderen hinterher schaue, wenn ich da bin. Der Stress wird auch immer weniger. Es geht langsam alles voran. Jeden Morgen freue ich mich, wenn ich hier aufwache.

Nächste Woche funktioniert das Internet hoffentlich wieder. Ich wünsche allen Benutzern und Benutzerinnen eine schöne Woche und hoffentlich nicht so extremes Wetter wie in den letzten Wochen.

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Tagebuch Stefan

Stefan
Alter: 40
Wohnort: Dortmund
Beruf: Hausmann
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder (5)
Geburtstag Kind:
Letzter Eintrag: 24.04.2015

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