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22.02.2015 41. Woche
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Voller Elan und voller Pläne

Ich habe meinen Businessplan abgegeben - ein gewaltiger Motivationsschub für mich! Und der wirkt sich positiv auf die ganze Familie aus.
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist eine ganz besondere Woche. Denn endlich habe ich mein Konzept für den Gründerwettbewerb abgegeben! Ein unglaublicher Motivationsschub! Jetzt muss ich diesen Elan nur noch in den Alltag integrieren...

Typische Home-Office-Probleme
Für mich ist es alles andere als einfach zu arbeiten. Denn meine Zeit ist durch Haushalt und Familie sehr eingeschränkt. Trotzdem ist es wichtig, dass ich auch etwas zu dem Familieneinkommen beitrage. Außerdem will ich mir eine berufliche Zukunft aufbauen für die Zeit, wenn die Kinder mich nicht mehr so sehr brauchen.

Meine Idee, Computerunterricht für Senioren auf Linuxbasis anzubieten, ist gut. Denn das Betriebssystem bietet den Nutzern einen erheblichen Kostenvorteil. Doch habe ich nicht bedacht, wie viel Zeit Marketing und Werbung in Anspruch nehmen. Mein fertiger Businessplan zeigt die Schwächen meines Konzepts. So kann ich meine gewerbliche Tätigkeit optimieren.

Im Alltag habe ich für mein kleines Unternehmen nicht viel Zeit. Es bleibt mir nur der Vormittag zum Arbeiten. So betreue ich in der Woche ungefähr drei Kunden. Dazu kommt die Arbeit im Haushalt.

Nebeneffekte
Es ist nichts ungewöhnliches: Wenn ich motiviert bin, dann wirkt sich dies auch auf andere Lebensbereiche aus. Letzte Woche habe ich eine Anzeige gelesen, in der Lehrer für eine Altenpflegeschule wurden. Ich habe mich dort gemeldet und direkt ein Vorstellungsgespräch bekommen. Ab Juli 2015 darf ich an dieser Schule einen Ethikkurs geben. Ich freue mich sehr darauf. Doch bedeutet dies viel Arbeit in den nächsten Wochen. In den Stoff darf ich mich komplett neu einarbeiten. Ethik wird an dieser Schule nicht als eigenständiges Fach unterrichtet, sondern wird in die Themenfelder der Altenpflegeausbildung integriert.

Auch wenn meine Honorartätigkeit und mein Kleingewerbe keinen großen Umsatz bringen, so ist es doch ein kleiner Lichtblick in die Zukunft. Ich freue mich darauf, was in den nächsten Wochen passiert.

Voller Tatendrang
Die Kinder fühlen sich in der Schule sehr wohl. Endlich können sie ihren unendlichen Wissensdrang stillen. Als neues Schulfach gibt es in diesem Halbjahr Englisch. Außerdem können die Zwillinge nun bis Mittag in der Schule bleiben, wir haben jetzt einen Platz in der Betreuung bekommen.

Liebe User,
dieses Tagebuch ist das beste Beispiel, dass es im Leben immer wieder ruhige und stressige Augenblicke gibt. Einige Zeit konnte meine Frau das Wort „Stress“ nicht mehr hören. Doch in den letzten Wochen bin ich mit den Aktivitäten unserer Familie sehr zufrieden. Ich arbeite mehr und kann mich trotzdem effektiver um die Familie kümmern. Es kommt keiner zu kurz und darüber bin ich sehr glücklich.

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Tagebuch Stefan

Stefan
Alter: 40
Wohnort: Dortmund
Beruf: Hausmann
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder (5)
Geburtstag Kind:
Letzter Eintrag: 24.04.2015

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