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06.03.2015 43. Woche
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Harry Potter, der BVB und die Smartphone

Das Harry-Potter-Fieber hat meine Töchter erfasst. Ich lese viel vor. Nebenbei bekomme ich über den Ärger über mein Smartphone viele gute Ideen!
Liebe Leserinnen und Leser,
es gab nix Besonderes. Und trotzdem war die Woche proppenvoll!

Ghostwriter
Seit letzter Woche habe ich Kontakt mit jemanden, der Autoren für wissenschaftliche Texte sucht. Da ich das Thema interessant finde, habe ich mich darauf eingelassen. Ich bin so aufgeregt, dass ich die gesamte Woche immer um 5 Uhr aufgewacht bin. Weiterschlafen hat keinen Sinn, denn dann drehe ich mich immer von einer Seite zur anderen. Also bin ich aufgestanden und habe gearbeitet. Um diese Uhrzeit herrscht eine Ruhe, in der ich mich wunderbar konzentrieren kann. Die Literatur für den Text habe ich schon. Ich denke, dass ich zum Wochenende mit dem Schreiben anfangen kann. Bis dahin habe ich alle wesentlichen Argumente herausgeschrieben. Doch während der Woche kommen mir Zweifel. Von meinem Auftraggeber habe ich nur eine E-mail-Adresse. Wofür der Text verwendet wird ist mir leider nicht bekannt. Dann wird der Auftrag kurzfristig zurückgezogen. Ich bin erleichtert, denn der Weg des Auftrags war schon sehr merkwürdig.

Harry Potter
In der Grundschule gibt es jetzt die ersten Schülerinnen, die sich für „Harry Potter“ interessieren. An mir sind die Romane vorbei gegangen. Doch die Filme habe fast alle gesehen. Valérie und Claire lesen jetzt seit ungefähr zwei Wochen den ersten Band. Genauer gesagt: Sie lassen sich vorlesen. Auf einmal ist das Fernsehen gar nicht mehr so wichtig. Am Wochenende ist es dann soweit: Unsere Zwillinge dürfen sich am Samstag morgen den Film zum Buch anschauen. Ich habe mich geweigert, den Film am Abend zu zeigen. Ich weiß nicht, ob sie nach dem Film noch so gut einschlafen können. Außerdem ist der Samstag ideal für einen Kinovormittag. Mit dem Abspann haben sie mich gefragt wann wir denn mit dem nächsten Band starten. Doch ich habe gesagt, dass wir erst einmal ein anderes Buch dazwischen schieben.

Revierderby
Am Samstag spielt der BVB gegen Schalke 04. Ein Fußballspiel, dass ich mir nicht entgehen lassen darf. So muss ich meine Kinder überreden, dass sie mit mir zur Übertragung (Public Viewing) gehen. Meine Frau ist an diesem Wochenende für eine Nacht verreist. Doch am Samstag genießen unsere Kinder die Ruhe zuhause. Meistens ziehen sie sich gar nicht an, sondern tragen den ganzen Tag ihren Schlafanzug. Ich kann die beiden überreden. Wir haben einen schönen Nachmittag bei Würstchen und Kuchen. Außerdem sind wir jetzt alle Mitglieder in einem BVB Fanclub.

Viel Zeit mit den Kindern
In der Familie haben wir eine eingespielte Aufgabenteilung. Meine Frau arbeitet an der Schule. Ich führe den Haushalt, betreue die Kinder und arbeite freiberuflich. Gleichzeitig verbringt meine Frau mit den Kinder am Nachmittag und in den frühen Abendstunden viel Zeit mit den Kindern.

Doch diese Woche hatte meine Frau eine Lehrprobe für eine mögliche Beförderung. Diese musste sie noch vorbereiten. Normalerweise bedeutet solch eine Änderung für uns alle Stress. Doch die Kinder haben sich gut mit der Situation arrangiert. Nach der Lehrprobe war meine Frau erschöpft. Sie ist noch nie so früh ins Bett gekommen und hat sich erst einmal richtig ausgeschlafen.

So ist die letzte Woche für mich ein Zeichen der Ermutigung. Es hat sich gezeigt, dass wir als Familie solche Tage gut durchstehen können. Trotzdem bin ich froh, dass jetzt alles vorbei ist. Aber eine solche Zeit kann immer wieder kommen. Die Kinder werden aber größer und damit können wir solche intensiven Wochen gut verkraften.

Alzheimer oder Kalender?
Ein großes Problem ist, dass ich immer wieder Termine vergesse. Inzwischen verwalte ich meine Termine über den Onlinekalender von Google. Gerade letzteres erweist sich im Alltag als gute Hilfe. Denn meine Termine kann ich im Internet und über das Smartphone verwalten. Aber ausgerechnet das lässt mich immer wieder im Stich. Doch ich gebe nicht auf, ich setze mein Smartphone wieder auf Werkszustand zurück und installiere den Kurznachrichtendienst. Es funktioniert alles. Auch schaffe ich es, mein Mailprogramm mit Google zu synchronisieren. So komme ich im Alltag damit gut zurecht.

Das Beispiel zeigt eine gute Anwendung für mein Kleingewerbe. Denn viele Senioren kommen mit ihren technischen Geräten nicht zurecht. Mit meinen Erfahrungen kann ich diesen Kunden wunderbar helfen. Ich weiß, wie man sich man mit den praktischen Problemen der heutigen Welt umgehen muss, damit der Alltag erleichtert wird.

Liebe User,
die arbeitsintensiven Wochen kommen immer in Wellen. Es wäre leichter, wenn die Arbeit besser verteilt wäre. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass wir solche Zeiten gut meistern und trotzdem noch viel Raum für gemeinsame Aktivitäten haben. In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne Woche.

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Tagebuch Stefan

Stefan
Alter: 40
Wohnort: Dortmund
Beruf: Hausmann
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder (5)
Geburtstag Kind:
Letzter Eintrag: 24.04.2015

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